Programme und Biografien Orgelsommer 2018

„FASZINATION ORGEL“

INTERNATIONALER RIDDAGSHÄUSER ORGELSOMMER 2018


KONZERTE SONNTAGS 17 UHR
EINTRITT FREI.
KOLLEKTE AM AUSGANG ZUR KOSTENDECKUNG.

KOSTPROBE IM
ORGELSOMMERVORSPIEL
SONNTAGS 11 UHR






Sonntag, 1. Juli 2018, 17 Uhr

Adam Pajan (Oklahoma, USA)

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FASZINATION KONTRASTE

Nicolaus Bruhns (1665 – 1697) Praeludium in G

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Andante in F, KV 616

Arthur Foote (1853 - 1937) Prelude As-Dur und Festival March op.29. Nr.1

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sonate Nr.4 B-Dur Op.65

Ethel Smyth (1858 – 1944) Choralvorspiel und Fuge über „O Traurigkeit, O Herzeleid“

Lionel Rogg (* 1936) Partita für Orgel sopra „Nun freut euch, liebe Christen gmein“

Adam Pajan ist seit 2014 Dozent des American Organ Institute der Universität von Oklahoma. Er ist außerdem Musikdirektor der Katholischen Kirche „St. Markus der Evangelist“ in Oklahoma City und Chorleiter der Oklahoma Master Chorale. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter für Orgelbau, insbesondere der Intonation von Labial- und Zungenstimmen. Er erhielt den Doktor of Musical Arts der Universität von Oklahoma und des American Organ Institute, den Bachelor of Music (magna cum laude) der Furman Universität und war Mattie Hipp Cunningham Scholar und den Master of Music der Yale Universität, des Instituite of Sacred Music. Weiterhin erhielt Pajan den Richard Paul DeLong Preis und den Julia Sherman Preis. Er konzertiert in den USA und Europa, z.B. in Mainz, Wiesbaden, Hanau, Magdeburg, Fulda und Altenberg. Außerdem begleitete er zahlreiche Chorkonzerte in Italien, der Schweiz, Österreich und Ungarn.

www.adampajan.com

 

Sonntag, 8. Juli 2018, 17 Uhr

Hans-Dieter Karras (Braunschweig)

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FASZINATION TRANSKRIPTION

Richard Wagner (1813 – 1883) Ouverture zur Oper „Die Meistersinger“ Transkr.: Edwin H. Lemare

Johann Sebastian Bach (1685-1750)  Brandenburgisches Konzert Nr.1 F-Dur, BWV 1046 Transkr.: Hans-Dieter Karras (2018)

Igor Strawinsky (1882 – 1971) Aus der Ballettmusik „Der Feuervogel“: Rondo der Prinzessin - Berceuse und Finale
Transkr.: Maurice Besly

Karl Jenkins (* 1944) 1. Satz aus dem Concerto grosso „Palladio“
Transkr.: William McVicker

Giacomo Puccini (1858-1924) Preludio Sinfonico, SC 32
Transkr.: Otto Depenheuer

Franz Schmidt (1874 – 1939) Zwischenspiel aus der Oper „Notre Dame“
Transkr.: Hans Völgyfy

Ennio Morricone (* 1928) Gabriels Oboe aus dem Film „The Mission“
Transkr.: Hans-Dieter Karras (2005)

Gustav Holst (1874 – 1934) Aus der Orchestersuite „Die Planeten“: Jupiter – Bringer der Freude (4. Satz)
Transkr.: Peter Sykes und Hans-Dieter Karras

Hans-Dieter Karras wurde 1959 in Jena geboren. Er machte insbesondere in Paris bei berühmten Organisten seine Orgelstudien und ist seit 2001 Kirchenmusiker an der Klosterkirche St. Maria Riddagshausen. Karras war Orgelsachverständiger der Braunschweigischen Landeskirche und ist ein gefragter Konzertorganist. Vorher war er 19 Jahre lang an der Brüdernkirche St. Ulrici in Braunschweig tätig und hatte dort die Internationalen Orgelkonzerte gegründet. In der Klosterkirche Riddagshausen setzte er dann diese Aktivität mit der Gründung des Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer 2002 fort, welcher sich zu einem wichtigen Braunschweiger Festival entwickelt hat. Er konzertierte weltweit, oft auf Einladung der Goethe-Institute. Karras hatte Gastdozenturen an Universitäten in den USA und Lettland. Er komponierte zahlreiche Werke für Orgel, Kirchen- und Kammermusik, Solokonzerte und bisher 6 Sinfonien. Weiterhin arrangiert er Musik anderer Komponisten für unterschiedliche Besetzungen, so z.B. Tangos von Piazzolla. Als Organist spielte er weltweit und war Juror bei Wettbewerben u.a. in China. Er konzertierte auch mit Sinfonieorchestern, wie dem Braunschweiger Staatsorchester, der Lausitzer Philharmonie, der Dallas Symphony und dem Tblisi Symphony Orchestra in Tiflis. Zahlreiche CD Einspielungen, zumeist bei Prospect Tondokumente Helmstedt dokumentieren seine Interpretationskunst, aber auch Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Deutschland, Polen, Argentinien, Uruguay und den USA. Besondere internationale Beachtung fand seine Gesamteinspielung der Orgelwerke von Théodore Dubois in der Pariser Kirche „La Madeleine“ und die Einspielung der Orgelkonzerte und der Suite mit Orchester von Joseph Rheinberger. Darüber hinaus gibt es 10 CDs mit Live-Mitschnitten der „Orgelmusik von Acht bis Mitternacht“ aus der Braunschweiger Brüdernkirche. Mit der Braunschweiger Konzertsängerin Ingeborg Hischer nahm er zwei CDs mit dem Titel „Ave Maria im Spiegel der Zeiten“ und eine CD mit Suiten für Orgel beim Braunschweiger Label Sicus Klassik auf.

www.konzertorganist.de

www.prospect-al.de / www.sicus.de


Sonntag, 15. Juli 2018, 17 Uhr

Gianfranco Nicoletti (Messina, Italien)

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FASZINATION ITALIEN TRIFFT DEUTSCHLAND

Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643) Recercar dopo il Credo (Messa della Domenica) und Capriccio sopra la Girolmeta

Dieterich Buxtehude (1637 – 1707) Praeludium in fis, BuxWV 146

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Passacaglia und Fuge c-moll, BWV 582

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sonate Nr.3 A-Dur Op.65

Giovanni Morandi (1745 – 1815) Offertorio in re maggiore

Giuseppe Gherardeschi (1759 – 1815) Elevazione

Gaëtano Donizetti (1797 – 1848) Grande offertorio in do min.

Gianfranco Nicoletti begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren und erwarb am Konservatorium "V. Bellini" in Palermo ein Diplom in Klavier und Orgel sowie Orgelkomposition. Dort studierte er auch Cembalo. Er nahm an Kursen teil, die von namhaften Organisten wie A. Heiller, L. Celeghin, A. Sacchetti, H. Vogel, LF Tagliavini für die Orgel, von B. Zagni, M. Rizzo und G. Mazzucato für Gesang und Chorleitung und N. Albarosa für Gregorianik gehalten wurden. Neben der Entwicklung neuer Orgeln ist er als ehrenamtlicher Orgelsachverständiger in der Region Sizilien tätig und arbeitet mit Baumeistern und den sizilianischen Superintendenten, den Verbänden als Centro Studi Musicali per il Meridione (Zentrum für Musikstudien für den Süden), die Società Meridionale di Studi Musicali (Südliche Gesellschaft für Musikstudien) und die Centro Iniziative Musicali Siciliane - CIMS (Zentrum für sizilianische Musikinitiativen). Er ist mehrfacher Juror in Orgel- und Chorwett-bewerben. Von 1993 bis 2012 war er Organist am St. Philip-Apostel-Heiligtum in Aidone (Enna). Zurzeit ist er Professor für Orgelspiel am Konservatorium "A. Corelli "in Messina, dessen Direktor er auch von November 2010 bis Oktober 2016 war. Er hat mit dem Orchestra Sinfonica Siciliana (EAOSS) und dem Sinopoli Chamber Orchestra zusammen-gearbeitet, mit denen er 2007 und 2008 am Sinopoli Festival von Taormina Arte teilnahm (Live und aufgenommene Auftritte von RadioTre). Er hat zusammen mit anderen Autoren musikwissen-schaftliche Essays und Beiträge über die sizilianischen Orgelwerke veröffentlicht und an der Entstehung der dazugehörigen CD als Organist und Chorleiter mitgewirkt. Kürzlich hat er für Brilliant Classics Label (Holland) aufgenommen.


Sonntag, 22. Juli 2018, 17 Uhr

Thomas Heywood (Melbourne, Australien)

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FASZINATION VIRTUOSITÄT

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) War March of the Priests from the Incidental Music to Athalie, Op. 74 Transkr.: William Thomas Best (1826-1897)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Fantasia in G major [Pièce d’Orgue], BWV 572, Edited by Thomas Heywood (b.1974)

Johann Strauss, Snr (1804 – 1849) Radetzky March, Op. 228
Transkr.: Thomas Heywood (b.1974)

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) “Organ Concerto” No. 1 in D minor from Six Concertos for the Organ (without Orchestra)
Transkr.: William Thomas Best (1826 – 1897)

Félix-Alexandre Guilmant (1837 – 1911) Scherzo (3. Satz) der Sonate Nr. 5 c-moll, Op. 80

Alfred Hollins (1865 – 1942) A Trumpet Minuet

Antonio Lucio Vivaldi (1678 – 1741), Satz 1 des Concerto a-moll, Op. 3 Nr. 8 Transkr.: Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) [Concerto No. 2, BWV 593]

Antoine Edouard Batiste (1820 – 1876) Grand Offertoïre in D

Der international gefeierte Orgelvirtuose Thomas Heywood genießt einen hervorragenden Ruf als einer der besten Konzertorganisten der Welt. Als "ein anerkannter Meister", ist Heywood über 750.000 Meilen oder 1,2 Millionen Kilometer gereist und hat Solokonzerte auf den berühmtesten Orgeln der Welt aufgeführt. Er hat ein ständig wachsendes Repertoire von über 5.000 Werken und war der erste australische Musiker in der Geschichte, der als professioneller Konzertorganist lebte. Auch seine Transkriptionen genießen Weltruf, Heywood veröffentlicht Solo-Orgel Arrangements der berühmtesten klassischen und romantischen Musik welche von Organisten auf der ganzen Welt aufgeführt werden. Heywood hat regelmäßig internationale Solotouren in Konzertsälen, Rathäusern, Kathedralen und Kirchen in ganz Großbritannien, Nordamerika und Europa durch, wo ihn deutsche Kritiker als "Ironman der Orgel“ gefeiert haben. Im Dezember 2012 und Januar 2013 spielte Heywood eine ausverkaufte Solotournee durch Russland von der Pazifikküste nach Moskau. Internationales Reisen seit 2014 umfasst Hongkong, Großbritannien, Europa, Neuseeland, die USA und Südkorea. Seit 1994 hat Heywood in Australien mehr Konzerte gegeben als jeder andere Organist: Bis heute über 1.750 Konzerte für über 600.000 Menschen. Heywood hat sich verpflichtet, das einzigartige Pfeifenorgelerbe von Australasien zu fördern und zu bewahren. Zusätzlich zu seiner Arbeit als Konzertkünstler wurde er 2011 Gründungsprediger und australischer Nationaldirektor des Australian and New Zealand College of Organists. Als Lehrer ist er Mitarbeiter am Melbourne Conservatorium of Music der University of Melbourne und Organist und Leiter der Chapel Music in Haileybury, Melbourne - Australiens größter Schule. Heywood ist auch Organist und Musikdirektor in St. Andrew's Brighton - einer der ältesten und berühmtesten Kirchen Australiens.

Geboren 1974 in einer musikalischen Familie in Melbourne, wurde Heywood als Wunderkind anerkannt und gab seine erste öffentliche Aufführung um fünf nach Beginn der Musikausbildung im Alter von vier Jahren. "Australiens wichtigster Organist" hat seitdem tausende von Anlässen gespielt, von einem gefeierten Konzert im Sydney Opera House im Alter von 17 Jahren bis zu Tourneen in Lesungen wie eine Enzyklopädie der berühmtesten Orgeln der Welt von Schloss Windsor bis zur größten Orgel in New York. Heywood hat Mozart in Wien, Tschaikowsky in Moskau, Händel in London und Beethoven in Bonn aufgeführt. Heywoods Solokonzerte werden in den USA und Kanada von Karen McFarlane Artists und international von Concert Organ International - www.concertorgan.com - geleitet, das 1997 mit seiner Frau und Managerin Simone gegründet wurde. Seit 1993 hat Heywood regelmäßig neue und restaurierte Orgeln eingeweiht und viele bahnbrechende Instrumente, darunter das größte Musikinstrument der südlichen Hemisphäre, eröffnet: das Melbourne Town Hall Grand Organ. Seit 1992, als er im Alter von nur 18 Jahren Australiens meistverkaufte Orgelaufnahme veröffentlichte, wurde Heywood mit über 30 populären Sell-out-Aufnahmen, die von der Kritik außerordentlich gefeiert wurden, "einer der weltweit produktivsten Organkünstler". 2009 wurde Heywood der erste und einzige Konzertorganist der Welt, der innerhalb von sieben Monaten drei kommerzielle Aufnahmen von drei Kontinenten veröffentlichte. Seine Auftritte wurden international im Fernsehen und Radio übertragen. Nicht nur auf die "Orgelwelt" beschränkt, hat Heywoods phänomenaler Erfolg beim Erreichen des riesigen Konzertpublikums die Kritiker mit dem Ruf bestärkt, dass er "Edwin H. Lemare", den größten Konzertorganisten des zwanzigsten Jahrhunderts, "reinkarniert". "Was für ein beeindruckender Spieler Thomas Heywood ist. Seine makellose Technik ist nur die Plattform, von der wirklich künstlerische und unvergessliche Performances ausgehen." The Editor's Choice - Organist Review, Großbritannien.

http://concertorgan.com

 

Sonntag, 29. Juli 2018, 17 Uhr

Frédéric Blanc (Paris, Frankreich)

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FASZINATION EUROPÄISCHE ORGELMUSIK

Carlos Seixas (1704 – 1742) Toccata g moll

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) Orgelkonzert d-moll 
Bearbeitung und Kadenzen: Jean Guillou

Dieterich Buxtehude (1637 – 1707) Praeludium g-moll

Andrés de Sola (1634 – 1696) Tiento del primer tono

Francisco de Peraza (1564 – 1598) Tiento del primer tono

Antonio Mestres (1758 – 1783) Juego por l'as trompetas

Johann Pachelbel (1653 – 1706) Fantasia g-moll

Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643) Toccata per l élévatione

Jean Langlais (1907 – 1991) Nazard de la suite française

Jehan Alain (1911 – 1940) Choral dorien – Litanies

Sir Edward Elgar (1857 – 1934) Pomp and circumstance march nr. 4 G major

Frédéric Blanc (* 1967): Freie Improvisation

Frédéric Blanc wurde 1967 in Bordeaux geboren. Er studierte zunächst ein Jahr Rechtswissenschaften, anschließend Orgel an den Konservatorien von Toulouse und Bordeaux unter anderem bei André Fleury, Marie-Claire Alain, Pierre Cogen und ab 1991 bei Marie-Madeleine Duruflé. Er gilt als letzter Schüler Madeleine Duruflés, übernahm zahlreiche ihrer Manuskripte und wohnt heute in ihrer ehemaligen Wohnung. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter des Grand Prix de Chartres (1996) und des internationalen Orgelwettbewerbs Concours internationaux der Stadt Paris (1997).  1987 bis 1995 war er als Assistenzorganist an der Orgel der Basilika Saint-Sernin in Toulouse und von 1993 bis 1999 als Dozent für Orgel am Conservatoire von Bordeaux-Mérignac tätig. Seit 1999 ist Blanc Titularorganist der Pfarrkirche Notre-Dame d’Auteuil in Paris. Im August 2003 war er Dozent der Internationalen Altenberger Orgelakademie für Improvisation.[1] Außerdem ist er Mitglied der Orgelkommission der Stadt Paris und Mitglied der Kommission für nicht denkmalgeschützte Orgeln in der Abteilung Musik des französischen Ministeriums für Kultur. Frédéric Blanc leitet Meisterkurse für Orgel z. B. an der Royal Academy of Music in London und lehrt auch an US-amerikanischen Universitäten, wie Valparaiso University (Indiana), Stanford University (California), Hope College (Holland, Michigan), Northwestern University (Evanston, Illinois), Southern Methodist University (Dallas), the Curtis Institute of Music (Philadelphia), University of Michigan Ann Arbor and Arizona State University (Phoenix). Er gewann zahlreiche Preise:

1997: "Grand Prix d'improvisation" beim internationalen Orgelwettbewerb Concours internationaux der Stadt Paris

1996: "Second Prix" beim Grand Prix de Chartres

1996: "Publikumspreis" beim Orgelwettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg

1994: Preisträger beim Orgelwettbewerb (AGO) Dallas

1989: Finalist beim Orgelwettbewerb von Straßburg

 

 

Sonntag, 5. August 2018, 17 Uhr

Matthias Mück (Kathedrale Magdeburg)

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FASZINATION IMPROVISATION

Concerto in 3 Sätzen im Barockstil

Suite im französisch barocken Stil über den gregorianischen Hymnus „Veni creator“

Variationen über ein Thema

Tryptique - Hommage à Olivier Messiaen über ein gregorianisches Thema

Fantasie (Allegro Moderato) - Hommage à Felix Mendelssohn-Bartholdy

Prélude - Hommage à Maurice Duruflé über die marianische Antiphon „Regina coeli laetare alleluja“

ad hoc Improvisationen über Wünsche aus dem Publikum

Matthias Mück wurde 1967 in Mainz geboren und erlernte schon als 6-jähriger das Klavierspiel. Bei der Mainzer Kinder- und Jugendkantorei St. Alban begann er als Knabensopran und wurde 15 Jahre lang durch diesen Chor kirchenmusikalisch geprägt. Weiteren Klavierunterricht erhielt er am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium, sowie bei Konzertpianist Wilhelm Ohmen in Mainz. Von 1982 bis 1985 studierte er kath. Kirchenmusik am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz (C-Examen). Bereits 1983 hatte er seine erste Organistenstelle an der kath. Pfarrkirche St. Bonifaz in Mainz, wo er 1990 auch den Kirchenchor übernahm. Von 1990 bis 1998 studierte er kath. Kirchenmusik. Zunächst am Fachbereich Musikerziehung der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz . Orgelunterricht bei Prof. Peter-A. Stadtmüller, Improvisation bei Hans-Jürgen Kaiser (B-Examen, 1994). Von Oktober 1994 im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Orgelklasse von Prof. Dr. Reinhardt Menger und Prof. Martin Lücker, wo er 1998 sein A-Examen abgelegt hat. Von März 1997 bis Januar 2000 war er Organist an St. Johannes, Apostel, Frankfurt am Main-Unterliederbach wo er eine neue Konzertreihe an St. Johannes ins Leben rief.  1997 übernahm Mück die musikalische Leitung des kath. Kirchenchores St. Martinus in Hattersheim am Main. Von  März 1997 bis Januar 2000 war er als zweiter Chorleiter und Korrepetitor im Chor der Stadt Wiesbaden tätig gewesen. Seit dem Sommersemester 1999 studierte Mück wieder im Aufbaustudiengang Konzertexamen Orgelimprovisation am Fachbereich Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Klasse von Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Domorganist in Fulda). Im Dezember 2001 hat er erfolgreich sein Konzertexamen in Orgelimprovisation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz abgelegt. Sein besonderes Interesse gilt der Orgelimprovisation und der „alten Musik“. Er war bereits zweimal aktiver Teilnehmer der internationalen Altenberger Orgelakademie für Orgelimprovisation des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalens, wo er seine Kenntnisse in der Improvisation bei bekannten Internationalen Organisten vertiefen konnte. Zum Februar 2000 wurde Matthias Mück als Kathedralmusiker und verantwortlicher Kirchenmusiker (Kantor und Organist) an die Kathedrale St. Sebastian Magdeburg berufen. Er spielt regelmäßig Orgelkonzerte im In- und Ausland und ist gefragter Begleiter (Continuo) für Oratorien-Konzerte. Als Dozent für die Fächer Chorleitung, Musikgeschichte und Orgel wirkt er bei der Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker (C-Kurs) im Bistum Magdeburg mit. Er war Diözesanbeauftrager der Unterkommission für das neue Gotteslob. Seit  2001 ist er Lehrbeauftragter für das Fach Orgel am Konservatorium Georg-Philipp Telemann in Magdeburg. Als amtlicher Orgelsachverständiger des Bistums Magdeburg ist er seit Anfang 2007 tätig.

 

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