Orgelsommer 2022


INTERNATIONALER RIDDAGSHÄUSER ORGELSOMMER 2022

„César Franck zum 200. Geburtstag"


Bei allen Programmen und Terminen sind Änderungen vorbehalten!

Die Konzerte beginnen um 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

In der Klosterkirche Riddagshausen sind die Orgel und Orgelmusik, mit über 400 Jahren Geschichte, seit jeher ein wesentlicher und fester Bestandteil der Gemeindearbeit und haben insbesondere in den letzten Jahren durch den erfolgreichen „Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer“ mit oft bis zu 400 Zuhörerinnen und Zuhörern ein großes Gewicht über die Stadt hinaus erlangt. Leider musste 2020  Pandemie bedingt ein anderes Format dafür ausprobiert werden und auch 2021 wussten wir noch lange nicht, wie die Lage im Sommer sein wird und was für musikalische Veranstaltungen erlaubt sein wird und was nicht möglich ist. Da konnten wir das Festival immerhin mit der Reduktion auf 220 Zuhörer*innen erfolgreich durchführen. Jetzt sind die Besucherzahlen wieder uneingeschränkt möglich und wir hoffen wieder auf den Besucheransturm wie vor Corona. Seien Sie also gespannt auf die ganz unterschiedlichen Programme im Jahr 2022, welches besonders dem 200. Geburtstag von César Franck gewidmet ist und wo wieder internationale Künstlerinnen und Künstler in der Klosterkirche zu Gast sein werden. Bleiben Sie gesund und uns und der Orgel weiterhin gewogen.


17. Juli 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert I

Maurice Clerc (Dijon Cathedral, Frankreich)


SUITE DE DANSES ANONYMES XIV° au XVII° siècles
(restitution of Francis Chapelet)
Intrada, Danse française, Danse anglaise, Danse allemande, Danse espagnole, Danse hongroise, Saltarelle italienne, Danse Autrichienne.                                                               

Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Choralbearbeitung "Ein Feste Burg ist unser Gott"

César Auguste Franck (1822-1890)
Choral n° 3 en La mineur 

Louis Vierne (1870-1937)
Méditation
(Reconstructed improvisation by Maurice Duruflé)                                                                                                                                                                                                                                                                                          

Charles-Marie Widor (1845-1937)
Mattheus-Final de Bach's Memento

Gaston Litaize (1909-1991)
Andantino in A major
Allegretto in B major
(Aus den 24 préludes liturgiques)

Charles Tournemire (1870-1939)
Paraphrase on «Victimae Paschali Laudes»
(Reconstructed improvisation by Maurice Duruflé)

Maurice Clerc gab rund 1300 Konzerte in mehr als zwanzig Ländern – allein sechzehn Tourneen führten ihn nach Nordamerika (U.S.A. und Kanada). Auf seinen Konzertreisen, auf denen er in 40 jahren vier Kontinente durchquerte, spielte er an zahlreichen bedeutenden Orten, darunter in der Kathedrale Notre-Dame in Paris, der St. Patrick’s Cathedral in New-York, dem Dom zu Lübeck, der Markuskirche in Venedig, der Kirche Saint-Joseph in Montreal, der St-Paul’s Cathedral in Melbourne, dem Auditorium des Rundfuncks N.H.K. in Tokio und dem Kultuzentrum in Hong-Kong. Im jahre 1987 folgte er einer Einladung nach Taipeh, um dort anlässlich der Einweihung der Grossen Flentrop-Orgel im neuen Auditorium zwei Konzerte zu geben. Im jahre 1999 nahm er am Organisten-Kongress in Seoul teil. 2019 kehrt er in Australien und Neuseeland zurück. 2020 wird er erneut in Japan und in Hong-Kong in Cultural Centre für einen récital und einen master-class sein. Stationen seiner internationalen Karriere waren auch wichtige Festivals in Brügge, Ravenna, Madrid, Paris(St-Eustache), Avignon, Millstatt, Frankfurt, San Paulo, Buenos-Aires, Moskau, Budapest, Kopenhagen, Luxemburg in denen er konzertierte.

Maurice Clerc, 1946 in Lyon geboren, studierte zunächst an der Ecole Normale de Musique in Paris bei Suzanne Chaisemartin und daran anschliessend am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique, wo er 1975 den ersten Preis für Orgel in der Klasse von Rolande Falcinelli erhielt. Er setze sein Studium bei Gaston Litaize fort und besuchte mehrere Jahre den Improvisationskurs bei Pierre Cochereau an der Académie Internationale in Nizza. 

Maurice Clerc ist, heute, emeritierter Organist der Kathedrale von Dijon. 46 Jahre lang, von 1972 bis 2018 war er dortselbst Titularorganist. Daneben war er auch Professor am Konservatorium und an der dortigen Universität mit Kursen betraut. Viele seiner Einspielungen sind Bach und den deutschen Meistern der Barock gewidmet. Als Spezialist auf dem Gebiet der französischen Musik des 19. und 20, Jahrhunderts liegt es ihm jedoch am Herzen, auch die grossen Werke von Franck, Vierne, Dupré, Fleury, Langlais und neuerdings auch Improvisationen von Cochereau einzuspielen und eine Transkriptions CD.

Maurice Clerc ist Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.


24. Juli 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert II

Sara Musumeci (Catania, Sizilien)


Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Präludium und Fuge a-moll BuxWV 153

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur BWV 564

Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654 (Leipziger Choräle)

Filippo Capocci (1840-1911)
Sonate Nr. 4 Es-Dur
I - Allegro
II - Andante
III - Fuga

A. Amici (* 1972)
Preghiera n.2.

Sara Musumeci, geboren 1991 in Giarre, ist eine vielversprechende sizilianische Künstlerin, die trotz ihres jungen Alters auf ein beachtliches Curriculum Vitae schauen kann. Nach dem Studium der Kunstwissenschaft an der Universität von Palermo, spezialisiert sie sich in Musikwissenschaft, dessen Studium sie mit Auszeichnung abschließt. Das Studium in Pianoforte mit Giuseppe Cantone und Violetta Egorova schließt sie unter der Führung von Prof. Epifanio Comis an der Musikhochschule "V. Bellini" in Catania mit höchster Punktzahl ab und hat nun an der Pariser Schola Cantorum, unter Leitung von Jean-Paul Imbert, das Diplôme de virtuosité erhalten. 

Zahlreiche Meisterkurse in Sizilien (an der Sizilianischen Klavierakkademie) und an der Musikhochschule in Paris runden ihre Studien ab, an welchen sie in Chorleitung bei Prof. Giuseppe Mignemi, in Orgel bei den Professoren Perrucci, Mammarella, Catalucci, Cannizzaro und Oreni teilnahm. Auch einen Meisterkurs in Orgelrestaurierung hat sie bei dem Orgelbauer Franco Olivieri abgeschlossen. 

Neben ihren konzertistischen Tätigkeiten als Pianistin und Organistin, sei es solistisch oder als Duo, und als Musikwissenschaftlerin, ist sie Chorleiterin in Giarre und leitet seit 2015 Seminare zu Musikwissenschaft. Diese finden in Zusammenarbeit mit der Universität von Palermo sowie catanesischen Kunst- und Musikgesellschaften statt. 

Sie ist Dozentin für Klavier am "Carlo Alberto dalla Chiesa" Institut sowie am der Akademie "Music for life" (San Giovanni La Punta) und beim "Istituto di Alta Cultura - Tisia" in Catania. 

In 2019 hat sie den 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb “Timorgelfest” in Rumänien und den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Malta gewonnen.


31. Juli 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert III

Jonathan Dimmock (San Francisco, USA)


Simon Preston (1938-2022)
Alleluyas

Johann Adam Reincke (1643-1722)
Psalm 137: An Wasserflüssen Babylons

Olivier Messiaen (1908-1992)
Les Corps Glorieux: VI: Joie et Clarté des Corps Glorieux

Max Reger (1873-1916)
Fuge D-Dur op.59 Nr.6

John Karl Hirten (* 1956)
Partita on ‚Ein feste Burg‘ (2017)

Dan Locklair (* 1949)
Rubrics

César Auguste Franck (1822-1890)
Pièce Héroïque h-moll

Der Organist Jonathan Dimmock ist international bekannt als Liedermacher, Begleiter, Ensemble-Musiker, Dirigent, Non-Profit Gründer und Blog-Autor. Mit seinen Studienabschlüssen in Oberlin und Yale hat er das Privileg, als einziger Amerikaner als Organ Scholar in die Westminster Abbey von London berufen worden zu sein. Nach Stationen in London, war er Musiker von drei Amerikanischen Domen: St. John the Divine (New York), St. Mark’s (Minneapolis) und Grace (San Francisco).  Über 12 Jahre war er Organist an der St. Ignatius Church in San Francisco (größte Jesuitenkirche der USA).  Derzeit ist er Organist der San Francisco Symphony, Principal Organist im Legion of Honor Museum, Musikdirektor der Kongregation Sherith Israel und freischaffender Künstler. Er ist einer der wenigen Organisten der Welt, die auf sechs Kontinenten touren. Jonathan Dimmock hat mehr als fünfzig CDs aufgenommen und ist auf der mit dem Grammy Award ausgezeichneten San Francisco Symphony Aufnahme von Mahlers Symphonie Nr. 8 zu hören. Neben zahlreichen Titeln auf YouTube und anderen Online-Musikseiten, gab er auch schon interviews und Live-Auftritte in zahlreichen Radio- und Fernsehstationen, darunter National Public Radio, Radio Frankreich, BBC3, ABC (Australien), MTV2 (Budapest), BCC (Barbados) und SABC (Südafrika). Zu seinen Lehrern und Mentoren gehören Olivier Messiaen, Gillian Weir, Simon Preston, Jean Langlais, Peter Hallock, Haskell Thomson, William Porter, Thomas Murray, Ton Koopman, Harald Vogel, Paul Halley, Naji Hakim, und Frédéric Blanc. Er ist Mitbegründer der renommierten amerikanischen Bach Solisten, Gründungsdirektor des Artists Vocal Ensemble (AVE) und Gründer von The Resonance Project (www.music-resonance.org) das Musik in Internationaler Konfliktlösung einsetzt.  Es ist ihm ein Anliegen, die Schönheit der Musik mit spirituellen Themen der Welt in Einklang zu bringen. 2013 gastierte er schon einmal mit Erfolg beim „Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer“.


7. August 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert IV

Hans-Dieter Karras (Klosterkirche Riddagshausen)

Karras 1


Carillon und Meditation

Théodore Dubois (1837-1924)
Fantaisie triomphale für Orgel und großes Orchester F-Dur
(Arr.: Hans-Dieter Karras)

César Auguste Franck (1822-1890)
Aus „L’Organiste“: Sieben Stücke in F-Dur und f-moll FWV 41

Henri Mulet (1878-1967)
Méditation Religieuse

César Auguste Franck (1822-1890)
Choral I E-Dur (1890) FWV 38

Jaques-Nicolas Lemmens (1823-1881)
Aus der „École d’Orgue“ (1862): Priére (Gebet) E-Dur

Henri Mulet (1878-1967)
Carillon-Sortie

Gabriel Dupont (1878-1914)
Méditation

Louis Vierne (1870-1937)
Carillon de Westminster op.54 Nr.6 aus den „Piéces de Fantaisie“ (3. Suite)


Hans-Dieter Karras
 wurde 1959 in Jena (Thüringen) geboren. Er studierte in Dresden, Herford, Detmold und außerdem in Paris bei berühmten Organisten. Seit 2001 ist er Kirchenmusiker an der Klosterkirche Riddagshausen. Er versah er das Amt des Orgelsachverständigen in der Braunschweiger Landeskirche. 

Nach dem Stellenwechsel an die Klosterkirche gründete er 2003 den Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer. Er konzertierte weltweit, oft auf Einladung der Goethe-Institute, und hat u.a. das Orgel-Gesamtwerk von Théodore Dubois in der Pariser Kirche Ste.Madeleine aufgenommen.

Karras hatte Gastdozenturen an Universitäten in den USA und Lettland. Er komponierte zahlreiche Werke für Orgel, Kirchen- und Kammermusik, Solokonzerte und bisher 6 Sinfonien. Als Organist spielt er weltweit und war Juror bei Wettbewerben u.a. in China. Er konzertierte auch mit Sinfonieorchestern, wie dem Braunschweiger Staatsorchester, der Lausitzer Philharmonie, der Dallas Symphony und dem Tblisi Symphony Orchestra in Tiflis. Seine Interpretationen liegen auf über 20 CDs vor, einen Teil davon bringen auch Live-Mitschnitte zu Gehör, so zehn Live-CDs der „Orgelmusik von Acht bis Mittenacht“ aus der Brüdernkirche mit einem gewaltigen Spektrum der Orgelmusik aus 5 Jahrhunderten.

Mehrfach ausgezeichnet wurden seine Einspielungen der Orgelkonzerte von Rheinberger und dem Gesamtwerk von Théodore Dubois. Neu erschienen ist im vorigen Jahr eine CD mit Improvisationen an der Eminent Digitalorgel aus der Westerkerk in Enkhuizen am Ijsselmeer.

Karras arbeitet auch als Komponist und hat neben Kammer-, Chor- und Orgelmusik auch bisher 6 Sinfonien für Orchester komponiert.

www.prospect-al.de / www.sicus.de  / www.konzertorganist.de


14. August 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert V

Izumi Ikeda (Fukuoka, Japan)

Ikeda 2


„Zu Heinz Wunderlichs 10. Todesjahr eine Reise durch das Kirchenjahr“

Heinz Wunderlich (1919-2012)
Partita über „Macht hoch die Tür“
Im barocken Stil zum Weinachtsfest 1946

Max Reger (1873-1916)
Fuge aus der Phantasie über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ Op.40 Nr.1
Zu Epiphanias

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung „An Wasserflüssen Babylon“ BWV 653 (Leipziger Choräle)

Fantasie und Fuge g-moll BWV542
Stücke für die Passionszeit, die an der Schnitger Orgel in St. Jakobi Kirche in Hamburg aufgeführt wurden

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung „Komm Heiliger Geist Herre Gott“ BWV 651 (zu Pfingsten)

Heinz Wunderlich (1919-2012)
3. Satz der Sonata Tremolanda Hiroshima
Zu den beiden Volkstrauertag in Japan (August) und Deutschland (November)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“ BWV 645 (Schüblerchoräle)

Max Reger (1873-1916)
Fuge aus der Phantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“Op.52 Nr.2
Zum Ende des Kirchenjahres

Das Programm spielt Ikeda Izumi zum 10. Todesjahr seines Lehrers Heinz Wunderlich, unter dem Thema „Eine Rundfahrt durch das Kirchenjahr mit der Wunderlichschule als musikalischem Reiseführer“. Er schreibt dazu: "Prof. Heinz Wunderlich war mein wichtigster Lehrer, der ein bedeutendster Interpret von Max Reger und der letzter überlebender Schüler von Karl Straube war. Und er ist auch weltbekannt als der Organist der Schnitgerorgel der St. Jakobi Kirche in Hamburg und als ein Komponist als Schüler von Johann Nepomuk David." 

Izumi Ikeda, wurde 1960 in einer evangelischen Familie in Osaka geboren und in Tokio ausgebildet. Sein musikalisches Studium absolvierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und bildende Kunst Tokio und der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg in Deutschland. Seine Wichtigsten Orgellehrer waren Heinz Wunderlich  (Hamburg), Henriette Puig-Roget (Paris/Tokio). Ebenso studierte er Cembalo und historischen Aufführungspraxis bei Mathias Siedel und Masaki Suzuki, Klavier bei Michael Beißenhirtz und Yoko Kanno.
Nach dem Studium bekam er einen Lehrauftrag für Hauptfach Orgel und Theorie für Orgel (Generalbass, Aufführungspraxis, Orgelkunde, Orgelmusikgeschichte, Stilkunde, Spielweise) an der Staatlichen Hochschule für Musik und bildende Kunst Tokio und er war Organist bei evangelischen Kirchen und evangelischen Schulen in Tokio und Fukuoka.
Seit 1998 ist er Musikdirektor und Organist der gotischen Kirche „Chapel Priére“, die vom Hotel Nikko Fukuoka für Hochzeitszeremonien neugebaut war, da spielt er die grosse dreimanualige Orgel von Daniel Kern und leitet den „Kammerchor Collegium Prière“, nicht nur für mehr als 300 Hochzeiten pro Jahr, sondern er organisiert auch eine Konzertreihe wie ein Kantor in Deutschland.
Seine musikalischen Aktivitäten sind nicht nur in seiner Kirche, sondern er gastiert weltweit und in Europa macht er viele Konzertreisen pro Jahr. Als internationale Tätigkeit gibt er immer viele Konzerte in Kathedral und Hauptkirche in Europa, so in Deutschland (Hamburg, Lübeck, Bremen, Schwerin, Freiberg, Naumburg, Köthen, Wittenberg, Erfurt, Lüneburg u.v.a), Frankreich (Notre Dame, Madeleine, St Sulpice in Paris, Orleans, Dijon, Toulouse, Straßburg), Italien, Schweiz.
Und insbesondere als ein Schüler von Heinz Wunderlich wurde er als ein Spezialist der Musik Max Reger und der deutschen romantischen Musik gelobt und hat mehrer Abhandlungen über Friedlich Ladegast und Adolf und Julius Reubke verfasst.
Seine Pädagogischen Aktivitäten sind als Dozent für Orgel und Theorie in der Musikabteilung des Fukuoka Women's Junior College und anderen Institutionen.

Die Liste bedeutender Konzertorte:

Frankreich

Paris: Notre Dame (2004, 2011, 2017), Kirche Saint-Sulpice (2006), Madeleine (2006) usw.

Kathedrale de Orleans (2014), Kathedrale de Dijon (2015), Kathedrale de Bourg-en-Bress (2018) usw.

Deutschland

Bremer Dom (2004), Hamburg St. Petrikirche (2003–2019), Lübeck St. Jakobi (2006–2015), Schweriner Dom (2005), Köthen St.Jakobi (2005–2019), Wittenberg Schlosskirche und Stadtkirche (2006–2022), Naumburg St. Wenzelskirche (2008), Freiberger Dom (2008), Verdener Dom (2009), Erfurt Prediger Kirche (2014, 2018), Lüneburg St.Michael (2018), Bautzen St.Petri Dom (2022) und in vielen anderen kleinen Städten

Die Liste der Abhandlungen

2005 Japanische Orgelgesellschaft

„Zum 100. Todesjahre von Ladegast – eine Betrachtung über die deutsche romantische Orgel - “

2008 Japanischer Organistenverband

„Die Reubke-Orgel in Kyritz und Hinweise auf die Interpretation der Sonate über den Psalm 94 - Zum 150. Todesjahr von Julius Reubkes (1834 - 1858)"


21. August 2022, 17 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer - Konzert VI

Elizaveta Suslova (Kaliningrad/Königsberg, Brandenburg)

Suslova in Ganderkesee


„Deutsche trifft russische Musik"

Dieterich Buxtehude (um 1637-1707)
Präludium in fis BuxWV 146 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-moll BWV 582 

Johannes Brahms (1833-1897)
Choralvorspiel "Herzlich tut mich erfreuen“ op.122 Nr.4

César Auguste Franck (1822-1890)
Choral No.3 a-moll (1890)

Mikael Leonowitsch Tariverdiev (1931-1996)
Aria (aus dem Orgelkonzert Nr.1 „Cassandra“)

Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakov (1844-1908)
"Das Meer und Sindbads Schiff" aus der sinfonischen Dichtung
"Scheherazade" op. 35 (Arr.: Lada Labzina) 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Orgelsonate No. 1 f-moll op.65/1


Die Russische Organistin Elizaveta Suslova hat Klavier an der Sergej Rachmaninow Musikschule (Kaliningrad) gelernt, dann Klavier und Orgel (bei dem Organisten des Königsberger Domes Evgeny Avramenko) am Kaliningrader Musikcollege. Von 2017-2020 arbeitete Elizaveta Suslova als Assistentin des Organisten beim Königsberger Dom, 2018-2020 als Organistin bei der katholischen Kirche zu Snamensk, im Kaliningrader Gebiet. Von 2021 war sie als Organistin bei der Emmaus-Kirchengemeinde in Bielefeld angestellt.

2021 hat sie angefangen Orgel Bachelor an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Martin Sander zu studieren. Aktuell setzt sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Henry Fairs fort.

Sie hat an Meister-Kursen bei Martin Schmeding (Leipzig), Andreas Sieling (Berlin) Ervan le Prado (Frankreich), Tomasz Glanz (Polen), Daniel Zaretzky (Sankt-Petersburg), Sergey Tscherepanov (Lübeck), Lorenzo Ghielmi (Italien) teilgenommen und Preise bei internationalen Orgelwettbewerben gewonnen, u.a. hat sie 2021 den 2. Preis beim Neubrandenburger Orgelwettbewerb gewonnen. Elizaveta Suslova gibt Konzerte mit Orgel- sowie Klaviermusik in Deutschland und Russland, auch im Rahmen verschiedener Festivals (z. B. Orgelsommer in Halle (Saale), Westfälischer Orgeltag, Museennacht im Königsberger Dom usw).

Ihr Repertoire ist vielfältig, umfasst alte sowie klassische Musik und moderne Kompositionen. Ein Schwerpunkt dabei ist Deutscher Barock, besonders die Musik von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude. Sie spielt auch sehr gern Konzerte am Klavier und Cembalo

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